Herzlich Willkommen!

In diesem Blog werde ich Reviews über Spiele, Filme, Musik und Bücher veröffentlichen. Da gibt es nicht mehr viel zu sagen, ich wünsche viel Spaß beim lesen!
//Gavin Froome//

Donnerstag, 31. Dezember 2009

PSX Review: Spyro The Dragon (1998)

Heutzutage ist Spyro einfach nicht mehr der, der er mal war. Die neuen Spiele sind nicht zwangsläufig furchtbar, aber mit den ersten drei Spielen für die Playstation von Entwickler Insomniac Games haben sie nichts gemeinsam. Das ist an sich echt schade, denn diese Spiele gehören zu meinen persönlichen Lieblingsspielen. Vorallem das erste Spiel ist mir sehr ans Herz gewachsen, weshalb ich diesem Spiel diesen Text widme.

Fünf Drachenfamilien leben in fünf verschiedenen Drachenwelten. Sie lebten glücklich und zufrieden, bis eine Kreatur namen Gnasty Gnorc die Regeln brach und in eine andere Welt verbannt wurde. Dort fing er an mit Magie zu experimentieren und fand schließlich die Zaubersprüche die er suchte: Er konnte nun die Drachen in Kristallstatuen verwandeln und die Edelsteine die überall in den Drachenwelten verteilt waren in eine Froscharmee verwandeln. Dies tat er dann auch und alle Drachen wurden zu Statuen. Alle bis auf einer. Spyro, der lila Drache war als einizger zu klein und konnte dem Zauberspruch ausweichen. Nun liegt es an Spyro die Drachen in den fünf Drachenwelten und Gnastys Welt zu retten, die Edelsteine und ganz nebenbei alle Dracheneier von kleinen blauen Dieben zurückzuholen.

In Spyro The Dragon läuft man in relativ unlinearen und offenen Welten durch die Gegend und sammelt die Edelsteine, rettet die Drachen und findet die Dracheneier. Wenn man einen Drachen rettet, spricht dieser mit einem und gibt dir entweder einen guten Rat oder labert irgend einen Schabernack. Es gibt wie gesagt insgesamt sechs Welten. In jeder Heimwelt gibt es mehrere Portale die einen in weitere Level führen. Um in die nächste Heimwelt zu geraten, muss man z.B. eine bestimmte Anzahl von Drachen gerettet haben. In jeder Heimwelt gibt es drei normale Levels. ein Bosslevel und ein Fluglevel. In den Flugleveln muss man innerhalb einer bestimmten Zeit bestimmte Objekte abfackeln um dafür Edelsteine zu kassieren. Die Bosskämpfe sind alle bis auf dem letzten total einfach und eigentlich fast gar nicht erwähnenswert. Man kann die Level quasi in welcher Reihenfolge machen wie man will. Um zum letzten Endgegner zu kommen, kann man theoretisch sogar alle Bosslevel überspringen wenn man genug Zeug gesammelt hat. Freiheit wird also groß geschrieben.

Spyro ist eine ziemlich flexible Figur. Er kann äußerst schnell rennen und Gegner mit seinen Hörnern umknocken. Da er ein Drache ist, kann er ihnen natürlich auch ordentlich Feuer unter dem Hintern machen. Fliegen kann er zwar nur in den Fluglevels, dafür kann er aber gleiten. Je höher sein Standort, desto weiter gleitet er.

Die Welten sind einfach nur zauberhaft. Hab zu diesem Zeitpunkt selten so bunte und lebhafte Orte in einem Videospiel gesehen wie hier. Einfach alles ist vertreten, von grünen Wiesen, über Wüsten, Schneelevel und Sümpfe bis hoch zu den Wolken. Die Figuren sind klar und deutlich zu erkennen, die Gegner schneiden teilweise sogar Grimassen oder zeigen einem das Hinterteil. Es steckt also auch viel Komik in diesem Spiel. Mein persönliches Highlight dieses Spiels ist die Musik, welche für mich eindeutig einer der besten Soundtracks allerzeiten ist. Kein Wunder, denn niemand geringeres als Stewart Copeland, Drummer von The Police ist der Komponist dieses mehr als genialen musikalischen Meisterwerks. Die Musik ist schnell, melodisch und unglaublich mitreißend. Es trägt sehr viel zum Spielerlebnis bei und dominiert ihn für mich sogar.

Das Spiel ist für einen erfahrenen Spieler wie mich kein Problem und kann mit ein wenig Geduld an einem langen Abend zu 100% durchgespielt werden. Jemand der das Spiel zum ersten Mal spielt, kann Tage, wenn nicht sogar Wochen dran sitzen, wenn er wirklich alles finden will. Es kann manchmal wirklich frustrierend sein wenn einem ein einziger Edelstein fehlt, und man stundenlang danach sucht. Meistens ist dieser dann auch irgendwo, wo man schon 1000 Mal gesucht hat. Aber das gehört einfach dazu und hat einen gewissen Charme.

Ist dieses Spiel empfehlenswert? Ja, auf jeden Fall. Egal ob jung oder etwas älter, jeder der auf Jump 'N' Runs steht, ist hier goldrichtig. Das Spiel hat ein schnelles, fließendes Tempo, wundervolle Welten, richtig gute Musik, Komik und vor allem einen hohen Wiederspiel-Faktor. Ich persönlich will gar nicht wissen wie oft ich das Spiel in den letzten 10 Jahren gespielt habe, doch es dürfte eine ordentliche Summe sein. Für mich ist es eines der besten 3D Jump 'N' Runs, wenn nicht sogar das beste überhaupt, auch wenn es meiner Meinung nach mit Super Mario Galaxy inzwischen einen gefährlichen Konkurrenten hat. Wer es noch nicht hat sollte einen Blick riskieren, denn es ist wahrhaftig ein Klassiker der seines gleichen sucht.


//Gavin Froome//

Dienstag, 22. Dezember 2009

GFrom Reviews - F-Zero (Super Nintendo - 1992)

//Gavin Froome//

Mittwoch, 9. Dezember 2009

GFrom Reviews - Ratchet & Clank (Playstation 2 - 2002)


//Gavin Froome//

Montag, 23. November 2009

GFrom Reviews - Alien Trilogy (Playstation - 1996)

//Gavin Froome//

Sonntag, 8. November 2009

GFrom Reviews: Megaman (NES - 1989)

//Gavin Froome//

Sonntag, 25. Oktober 2009

GFrom Reviews - Sonic The Hedgehog (Mega Drive - 1991)

Mein erstes Video Review. Viel Spaß.
//Gavin Froome//

Montag, 26. Januar 2009

Sega Mega Drive Review: Sonic The Hedgehog (1991)

Bis 1991 war Alex Kidd das Maskottchen von Sega, doch seine Spiele konnten nicht mit denen von Nintendo Konkurrent Super Mario mithalten, also musste Sega was besseres finden, um zu zeigen was ihre neue Konsole, die Sega Mega Drive kann, und Nintendo nicht. So entstand Sonic The Hedgehog, ein blauer Igel mit roten Schuhen. In diesem Review werdet ihr meine Meinung zu seinem ersten Spiel Sonic The Hedgehog erfahren.

Worum geht es? Sonic der blaue Igel lebt in der Green Hill Zone. Eines Tages kommt der fette böse Wissenschaftler Dr.Robotnik und will die Welt beherrschen. Um seinen Plan zu verwirklichen nimmt er alle Tiere gefangen. Diese dienen dann als Motor für seine Roboter, mit deren Hilfe dies von statten gehen soll. Was er ebenfalls braucht sind 6 Chaos Emeralds, welches sehr mächtige Elemente sind. Somit muss Sonic Dr.Robotnik finden und besiegen, um seine kleinen Freunde und die Chaos Emeralds vor Dr.Robotnik finden, um die Welt zu retten.

Dann fangen wir mal an. Sobald man das Spiel anmacht wird man vom Sega Logo samt der Sega-Stimme begrüßt, um anschließend zum Title-Screen zu kommen wo Sonic mit seinem Zeigefinger wackelt. Nachdem man Start gedrückt hat, geht es los. Man fängt in der Green Hill Zone an und sieht direkt womit man es hier zu tun hat. Grafisch war dieses Spiel Superior zu allem was Nintendo je gezeigt hat. Viele bunte Farben sowohl im Vorder- als auch im Hintergrund machen dieses Spiel optisch zum wahren Genuss. Sobald man losläuft fällt einem direkt auf was dieses Spiel so einzigartig machen soll, und einzigartig macht. Es ist ein 2D Jump ’n Run, dass auf Schnelligkeit basiert. Klingt vielleicht nicht so spektakulär, aber damals war dies etwas völlig neues, und selbst heute wirkt das Spiel schneller als das meiste Zeug was man sonst zu bieten bekommt.

Was kann Sonic alles? Um Sonic spielen zu können, muss man lediglich eine Taste bedienen, wenn man mal vom Steuerkreuz absieht. Egal ob du A, B oder C drückst, du springst. Sonic ist sehr leicht zu steuern, weshalb eigentlich kein Sprung ein Problem darstellen sollte. Um noch schneller zu werden, muss man einfach während man rennt nach Unten drücken um zu rollen. Mit dieser Technik kommt man besser durch die zahlreichen Loopings an denen man im Laufe des Spiels vorbei muss. Auf dem Weg durch die Levels begenest du zahlreichen Robotern, welche man Besiegen kann indem man auf sie springt, oder sie überrollt. Mithilfe der Roll-Attacke kann man außerdem einige Wände durchbrechen und sich somit den Weg verkürzen.

Wie gesagt gibt es zahlreiche Gegner. Wenn man diese ausschaltet, befreit man das kleine Tier in ihm, welches dann glücklich davonrennt. Auf der Reise sollte man Ringe einsammeln. Wenn man Ringe hat, kann man egal wie viele man hat, ein Mal getroffen werden. Dann verliert man alle, kann einige aber wieder aufsammeln. Wird man getroffen ohne einen Ring zu haben, stirbt man. Hast man mehr als 50 Ringe wenn man durchs Ziel läufst, hat man die Chance in einen Bonuslevel zu kommen. Alles was man dafür tun muss ist durch den großen Ring zu springen der am Ende auf einen wartet. In diesen rollt man durch schön gestaltete Labyrinthe um jeweils einen Chaos Emerald zu suchen.

Wie groß ist der Umfang des Spiels? Es gibt insgesamt 6 Zonen, mit jeweils 3 Abschnitten. Das macht 18 Levels plus den letzten Boss. Am Ende des dritten Abschnittes jeder Zone gibt es einen Endgegner. Man sollte vielleicht erwarten dass Dr.Robotnik einen Handlanger schickt um Sonic loszuwerden, aber nein, er kämpft selbst. Jedes mal sitzt er in seinem kleinen Raumschiff oder was das ist, doch er setzt jedes Mal eine andere Waffe ein wenn er versucht Sonic zu töten. Diese sind unter Anderem ein riesiger Ball, Lawa oder Stacheln. Allzu schwer sind die Endgegner nie. Die 6 Levels sind sehr unterschiedlich gestaltet und einfach schön anzusehen, wobei ich die Star Light Zone noch am schönsten finde, grade auch wegen der Musik. Und wenn wir schon bei Musik sind, der Soundtrack ist einzigartig, Die Stücke sind wunderbar komponiert und werden nie langweilig oder gehen einen auf den Sack. Manchmal ertappt man sich dabei wie man beim spielen eine Melodie mitsummt, und das ist wahrhaftig nichts Schlechtes.

Neben den Ringen findet man noch einige Fernseher die man kaputt machen kann. Diese bringen einem entweder 10 Ringe, Unbesiegbarkeit für eine kurze Zeit, ein extra Leben oder absolute Schnelligkeit. Ja richtig, man kann noch schneller werden. Macht einfach nur spaß. Außerdem sind regelmäßig Checkpoints verteilt, sodass man nicht allzu viel noch mal machen muss wenn man stirbt. Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen. Für mich stellt dieses Spiel überhaupt kein Problem mehr dar, da ich es so gut wie in und auswendig kenne, aber ich weiß noch wie ich damals als kleiner Junge nicht über das vierte Level hinausgekommen bin. Es kommt hin und wieder vor dass man ein Leben verliert, doch es dominiert hier nicht den Spielfluss. Am Ende besiegt man Dr.Robotnik und man kann sich entscheiden ob man ihn leben lässt, oder sein kleines Raumschiff zum Absturz bringt. Es gibt 2 verschiedene Enden, je nach dem ob du alle Chaos Emeralds gesammelt hast oder nicht.

Was bleibt da noch zu sagen? Für mich ist dieses Spiel der perfekte Beweis dafür dass alte Spiele gut altern können. Es macht mir jetzt noch genauso viel Spaß wie damals, und glaubt mir, Sonic war damals mein Lieblingsspiel. Fand ihn damals schon cooler als Mario, aber das ist eine andere Geschichte. Dieses Spiel macht spaß, ist gut anzusehen, gut anzuhören und ist einfach verdammt schnell. Ich kann jedem empfehlen, es sich mal anzugucken. Retro-Gamer werden es sowieso schon kennen, aber die jüngeren Spieler sollten es mal kennen lernen, denn dies ist ein Stück Videospiel-Geschichte, ein zeitloser Klassiker, der nie seinen Glanz verlieren wird.




Star Light Zone

//Gavin Froome//