Herzlich Willkommen!

In diesem Blog werde ich Reviews über Spiele, Filme, Musik und Bücher veröffentlichen. Da gibt es nicht mehr viel zu sagen, ich wünsche viel Spaß beim lesen!
//Gavin Froome//

Montag, 8. März 2010

Montag, 15. Februar 2010

GFrom Reviews - Wii Sports (Wii - 2006)

//Gavin Froome//

Dienstag, 2. Februar 2010

GFrom Reviews - Duck Tales (GameBoy - 1990)

Part 1:


Part 2:

//Gavin Froome//

Sonntag, 17. Januar 2010

Dienstag, 5. Januar 2010

GFrom Reviews - Metal Slug (Neo-Geo - 1996)

//Gavin Froome//

Donnerstag, 31. Dezember 2009

PSX Review: Spyro The Dragon (1998)

Heutzutage ist Spyro einfach nicht mehr der, der er mal war. Die neuen Spiele sind nicht zwangsläufig furchtbar, aber mit den ersten drei Spielen für die Playstation von Entwickler Insomniac Games haben sie nichts gemeinsam. Das ist an sich echt schade, denn diese Spiele gehören zu meinen persönlichen Lieblingsspielen. Vorallem das erste Spiel ist mir sehr ans Herz gewachsen, weshalb ich diesem Spiel diesen Text widme.

Fünf Drachenfamilien leben in fünf verschiedenen Drachenwelten. Sie lebten glücklich und zufrieden, bis eine Kreatur namen Gnasty Gnorc die Regeln brach und in eine andere Welt verbannt wurde. Dort fing er an mit Magie zu experimentieren und fand schließlich die Zaubersprüche die er suchte: Er konnte nun die Drachen in Kristallstatuen verwandeln und die Edelsteine die überall in den Drachenwelten verteilt waren in eine Froscharmee verwandeln. Dies tat er dann auch und alle Drachen wurden zu Statuen. Alle bis auf einer. Spyro, der lila Drache war als einizger zu klein und konnte dem Zauberspruch ausweichen. Nun liegt es an Spyro die Drachen in den fünf Drachenwelten und Gnastys Welt zu retten, die Edelsteine und ganz nebenbei alle Dracheneier von kleinen blauen Dieben zurückzuholen.

In Spyro The Dragon läuft man in relativ unlinearen und offenen Welten durch die Gegend und sammelt die Edelsteine, rettet die Drachen und findet die Dracheneier. Wenn man einen Drachen rettet, spricht dieser mit einem und gibt dir entweder einen guten Rat oder labert irgend einen Schabernack. Es gibt wie gesagt insgesamt sechs Welten. In jeder Heimwelt gibt es mehrere Portale die einen in weitere Level führen. Um in die nächste Heimwelt zu geraten, muss man z.B. eine bestimmte Anzahl von Drachen gerettet haben. In jeder Heimwelt gibt es drei normale Levels. ein Bosslevel und ein Fluglevel. In den Flugleveln muss man innerhalb einer bestimmten Zeit bestimmte Objekte abfackeln um dafür Edelsteine zu kassieren. Die Bosskämpfe sind alle bis auf dem letzten total einfach und eigentlich fast gar nicht erwähnenswert. Man kann die Level quasi in welcher Reihenfolge machen wie man will. Um zum letzten Endgegner zu kommen, kann man theoretisch sogar alle Bosslevel überspringen wenn man genug Zeug gesammelt hat. Freiheit wird also groß geschrieben.

Spyro ist eine ziemlich flexible Figur. Er kann äußerst schnell rennen und Gegner mit seinen Hörnern umknocken. Da er ein Drache ist, kann er ihnen natürlich auch ordentlich Feuer unter dem Hintern machen. Fliegen kann er zwar nur in den Fluglevels, dafür kann er aber gleiten. Je höher sein Standort, desto weiter gleitet er.

Die Welten sind einfach nur zauberhaft. Hab zu diesem Zeitpunkt selten so bunte und lebhafte Orte in einem Videospiel gesehen wie hier. Einfach alles ist vertreten, von grünen Wiesen, über Wüsten, Schneelevel und Sümpfe bis hoch zu den Wolken. Die Figuren sind klar und deutlich zu erkennen, die Gegner schneiden teilweise sogar Grimassen oder zeigen einem das Hinterteil. Es steckt also auch viel Komik in diesem Spiel. Mein persönliches Highlight dieses Spiels ist die Musik, welche für mich eindeutig einer der besten Soundtracks allerzeiten ist. Kein Wunder, denn niemand geringeres als Stewart Copeland, Drummer von The Police ist der Komponist dieses mehr als genialen musikalischen Meisterwerks. Die Musik ist schnell, melodisch und unglaublich mitreißend. Es trägt sehr viel zum Spielerlebnis bei und dominiert ihn für mich sogar.

Das Spiel ist für einen erfahrenen Spieler wie mich kein Problem und kann mit ein wenig Geduld an einem langen Abend zu 100% durchgespielt werden. Jemand der das Spiel zum ersten Mal spielt, kann Tage, wenn nicht sogar Wochen dran sitzen, wenn er wirklich alles finden will. Es kann manchmal wirklich frustrierend sein wenn einem ein einziger Edelstein fehlt, und man stundenlang danach sucht. Meistens ist dieser dann auch irgendwo, wo man schon 1000 Mal gesucht hat. Aber das gehört einfach dazu und hat einen gewissen Charme.

Ist dieses Spiel empfehlenswert? Ja, auf jeden Fall. Egal ob jung oder etwas älter, jeder der auf Jump 'N' Runs steht, ist hier goldrichtig. Das Spiel hat ein schnelles, fließendes Tempo, wundervolle Welten, richtig gute Musik, Komik und vor allem einen hohen Wiederspiel-Faktor. Ich persönlich will gar nicht wissen wie oft ich das Spiel in den letzten 10 Jahren gespielt habe, doch es dürfte eine ordentliche Summe sein. Für mich ist es eines der besten 3D Jump 'N' Runs, wenn nicht sogar das beste überhaupt, auch wenn es meiner Meinung nach mit Super Mario Galaxy inzwischen einen gefährlichen Konkurrenten hat. Wer es noch nicht hat sollte einen Blick riskieren, denn es ist wahrhaftig ein Klassiker der seines gleichen sucht.


//Gavin Froome//

Dienstag, 22. Dezember 2009

GFrom Reviews - F-Zero (Super Nintendo - 1992)

//Gavin Froome//

Mittwoch, 9. Dezember 2009

GFrom Reviews - Ratchet & Clank (Playstation 2 - 2002)


//Gavin Froome//

Montag, 23. November 2009

GFrom Reviews - Alien Trilogy (Playstation - 1996)

//Gavin Froome//

Sonntag, 8. November 2009

GFrom Reviews: Megaman (NES - 1989)

//Gavin Froome//

Sonntag, 25. Oktober 2009

GFrom Reviews - Sonic The Hedgehog (Mega Drive - 1991)

Mein erstes Video Review. Viel Spaß.
//Gavin Froome//

Montag, 26. Januar 2009

Sega Mega Drive Review: Sonic The Hedgehog (1991)

Bis 1991 war Alex Kidd das Maskottchen von Sega, doch seine Spiele konnten nicht mit denen von Nintendo Konkurrent Super Mario mithalten, also musste Sega was besseres finden, um zu zeigen was ihre neue Konsole, die Sega Mega Drive kann, und Nintendo nicht. So entstand Sonic The Hedgehog, ein blauer Igel mit roten Schuhen. In diesem Review werdet ihr meine Meinung zu seinem ersten Spiel Sonic The Hedgehog erfahren.

Worum geht es? Sonic der blaue Igel lebt in der Green Hill Zone. Eines Tages kommt der fette böse Wissenschaftler Dr.Robotnik und will die Welt beherrschen. Um seinen Plan zu verwirklichen nimmt er alle Tiere gefangen. Diese dienen dann als Motor für seine Roboter, mit deren Hilfe dies von statten gehen soll. Was er ebenfalls braucht sind 6 Chaos Emeralds, welches sehr mächtige Elemente sind. Somit muss Sonic Dr.Robotnik finden und besiegen, um seine kleinen Freunde und die Chaos Emeralds vor Dr.Robotnik finden, um die Welt zu retten.

Dann fangen wir mal an. Sobald man das Spiel anmacht wird man vom Sega Logo samt der Sega-Stimme begrüßt, um anschließend zum Title-Screen zu kommen wo Sonic mit seinem Zeigefinger wackelt. Nachdem man Start gedrückt hat, geht es los. Man fängt in der Green Hill Zone an und sieht direkt womit man es hier zu tun hat. Grafisch war dieses Spiel Superior zu allem was Nintendo je gezeigt hat. Viele bunte Farben sowohl im Vorder- als auch im Hintergrund machen dieses Spiel optisch zum wahren Genuss. Sobald man losläuft fällt einem direkt auf was dieses Spiel so einzigartig machen soll, und einzigartig macht. Es ist ein 2D Jump ’n Run, dass auf Schnelligkeit basiert. Klingt vielleicht nicht so spektakulär, aber damals war dies etwas völlig neues, und selbst heute wirkt das Spiel schneller als das meiste Zeug was man sonst zu bieten bekommt.

Was kann Sonic alles? Um Sonic spielen zu können, muss man lediglich eine Taste bedienen, wenn man mal vom Steuerkreuz absieht. Egal ob du A, B oder C drückst, du springst. Sonic ist sehr leicht zu steuern, weshalb eigentlich kein Sprung ein Problem darstellen sollte. Um noch schneller zu werden, muss man einfach während man rennt nach Unten drücken um zu rollen. Mit dieser Technik kommt man besser durch die zahlreichen Loopings an denen man im Laufe des Spiels vorbei muss. Auf dem Weg durch die Levels begenest du zahlreichen Robotern, welche man Besiegen kann indem man auf sie springt, oder sie überrollt. Mithilfe der Roll-Attacke kann man außerdem einige Wände durchbrechen und sich somit den Weg verkürzen.

Wie gesagt gibt es zahlreiche Gegner. Wenn man diese ausschaltet, befreit man das kleine Tier in ihm, welches dann glücklich davonrennt. Auf der Reise sollte man Ringe einsammeln. Wenn man Ringe hat, kann man egal wie viele man hat, ein Mal getroffen werden. Dann verliert man alle, kann einige aber wieder aufsammeln. Wird man getroffen ohne einen Ring zu haben, stirbt man. Hast man mehr als 50 Ringe wenn man durchs Ziel läufst, hat man die Chance in einen Bonuslevel zu kommen. Alles was man dafür tun muss ist durch den großen Ring zu springen der am Ende auf einen wartet. In diesen rollt man durch schön gestaltete Labyrinthe um jeweils einen Chaos Emerald zu suchen.

Wie groß ist der Umfang des Spiels? Es gibt insgesamt 6 Zonen, mit jeweils 3 Abschnitten. Das macht 18 Levels plus den letzten Boss. Am Ende des dritten Abschnittes jeder Zone gibt es einen Endgegner. Man sollte vielleicht erwarten dass Dr.Robotnik einen Handlanger schickt um Sonic loszuwerden, aber nein, er kämpft selbst. Jedes mal sitzt er in seinem kleinen Raumschiff oder was das ist, doch er setzt jedes Mal eine andere Waffe ein wenn er versucht Sonic zu töten. Diese sind unter Anderem ein riesiger Ball, Lawa oder Stacheln. Allzu schwer sind die Endgegner nie. Die 6 Levels sind sehr unterschiedlich gestaltet und einfach schön anzusehen, wobei ich die Star Light Zone noch am schönsten finde, grade auch wegen der Musik. Und wenn wir schon bei Musik sind, der Soundtrack ist einzigartig, Die Stücke sind wunderbar komponiert und werden nie langweilig oder gehen einen auf den Sack. Manchmal ertappt man sich dabei wie man beim spielen eine Melodie mitsummt, und das ist wahrhaftig nichts Schlechtes.

Neben den Ringen findet man noch einige Fernseher die man kaputt machen kann. Diese bringen einem entweder 10 Ringe, Unbesiegbarkeit für eine kurze Zeit, ein extra Leben oder absolute Schnelligkeit. Ja richtig, man kann noch schneller werden. Macht einfach nur spaß. Außerdem sind regelmäßig Checkpoints verteilt, sodass man nicht allzu viel noch mal machen muss wenn man stirbt. Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen. Für mich stellt dieses Spiel überhaupt kein Problem mehr dar, da ich es so gut wie in und auswendig kenne, aber ich weiß noch wie ich damals als kleiner Junge nicht über das vierte Level hinausgekommen bin. Es kommt hin und wieder vor dass man ein Leben verliert, doch es dominiert hier nicht den Spielfluss. Am Ende besiegt man Dr.Robotnik und man kann sich entscheiden ob man ihn leben lässt, oder sein kleines Raumschiff zum Absturz bringt. Es gibt 2 verschiedene Enden, je nach dem ob du alle Chaos Emeralds gesammelt hast oder nicht.

Was bleibt da noch zu sagen? Für mich ist dieses Spiel der perfekte Beweis dafür dass alte Spiele gut altern können. Es macht mir jetzt noch genauso viel Spaß wie damals, und glaubt mir, Sonic war damals mein Lieblingsspiel. Fand ihn damals schon cooler als Mario, aber das ist eine andere Geschichte. Dieses Spiel macht spaß, ist gut anzusehen, gut anzuhören und ist einfach verdammt schnell. Ich kann jedem empfehlen, es sich mal anzugucken. Retro-Gamer werden es sowieso schon kennen, aber die jüngeren Spieler sollten es mal kennen lernen, denn dies ist ein Stück Videospiel-Geschichte, ein zeitloser Klassiker, der nie seinen Glanz verlieren wird.




Star Light Zone

//Gavin Froome//

Sonntag, 17. Februar 2008

PSX Review: Crash Bandicoot (1996)

Im Jahre 1996 brachte Naughty Dog ein Spiel Namens Crash Bandicoot auf den Markt. Es sollte der Anfang einer Ära sein, und Crash sollte zum Maskottchen der Playstation werden, so wie es Mario für Nintendo und Sonic für Sega war. Doch wie kam es dazu? Mehr dazu in diesem Review.

Erstmal was zur Story. Irgendwo in Australien rafft der böse Wissenschaflter Dr.Neo Cortex Beuteltiere aus ihrem natürlichen Lebensraum zusammen und eine Armee von Supertieren zu kreieren, mit der Absicht die Welt zu übernehmen. Um dies zu tun hat er die Hilfe von Dr.Nitrus Brio, einem langjährigen Freund und gleichzeitig einem Rivalen. Brio war verantwortlich für die Schaffung der Evolvo-Ray, einer Maschine die es möglich macht die Intelligenz bei Tieren zu erhöhen um ihnen Menschliche Qualitäten zu geben. Kurzum, jedes Tier entwickelt sich welches davon getroffen wurde. Nach der Entwicklung wird ein letzter Schritt hinzugefügt: die Exposition des Tieres auf die Cortex Vortex, ein Hirnkontrollierendes Gerät kreiert von Dr.Cortex.

Mit diesem Plan ist nun alles bereit und Dr.Cortex gibt dem Experiment grünes Licht und unterzieht den Beuteltieren eine Gehirnwäsche. Unter diesen Beuteltieren ist Crash, ein Bandicoot, Standarttyp in Dr.Cortex Armee. Obwohl die Gehirnwäsche gut verläuft, stempelt ihn die Cortex Vortex als zu gutherzig ab. Deshalb schmeißt Dr.Cortex Crash weg wie Müll. Doch bevor dies geschah, traf er auf ein schönes weibliches Bandicoot namens Tawna. Crash wird vom Meer weggespült, treibt dort eine Weile bis er schließlich auf N.Sanity Island ankommt. Als er aufwacht erinnert er sich – er muss zurück zu Cortex’ Insel und Tawna retten.


Zum Schutz dient ihm der Geist des Aku Aku, welcher ein großer wohlwollender Hexenmeister war. Nachdem er erfuhr dass Crash Dr.Cortex besiegen will (und mit seiner Verschmutzung aufhört), entscheidet er sich ihm zu helfen. Aku Aku schützt und kommuniziert mit Crash durch die Hilfe einer speziellen Maske. Beide begeben sich auf den Weg Dr.Cortex zu stoppen und so beginnt der Kampf gegen das Böse.


Nun geht es also los. Crash Bandicoot ist ein 3D Jump’n Run. Die Levels sind linear wie es die Jump’n Runs der 2D Generation waren, man läuft also nicht frei in den Welten rum sondern läuft sozusagen einen Parcours. Es gibt 26 Level und 6 Bosskämpfe. Ziel des Spieles ist es natürlich in jedem Level das Ende zu erreichen. Auf dem Weg dorthin gibt es aber einiges zu tun. Man muss Kisten zerschmettern, denn wenn man alle hat, bekommt man am Ende des Levels einen Edelstein, wovon es insgesamt 20 silberne und 6 farbige gibt. Hat man alle eingesammelt bekommt man ein alternatives Ende. In den Kisten sind meist Wumpa-Früchte, welche wie Äpfel aussehen. Wenn man 100 davon hat bekommt man ein Leben. Leben gibt es aber auch in Kisten, ebenso wie Aku Aku Masken die einen beschützen. Wird man von einem Gegner getroffen verschwindet die Maske. Wenn man 3 Masken eingesammelt hat, ist man für kurze Zeit unverwundbar. Dann gibt es noch die Trampolin-Kisten und diese mit einem Ausrufezeichen, welche unsichtbare Kisten sichtbar machen. Als letztes gibt es noch Bilder von Tawna, Brio und Cortex. Hat man 3 von einer Sorte kommt man in ein Bonus Level. Die Tawna Levels sind wichtig, da wenn man diese schafft, dies die einzige Möglichkeit ist den Spielstand zu speichern. Man hat aber nur einen Versuch. Die Brio Levels bringen einem nichts, außer dass man sich Leben holen kann. Von den Cortex Levels gibt es nur zwei. In diesen gibt es jeweils einen Schlüssel, mit denen man in ein geheimes Level kommt. Die Bonuslevel sind alle in einer Platform-Sicht, also von der Seite. Als letztes gibt es noch die Checkpoint-Kisten, ich denke das erklärt sich von selbst. Ansonsten gibt es viele Gefahren in jedem Level, von Tieren über Roboter bis zu Planzen. Natürlich gibt es auch unzählige Fallen. Es gibt auch böse Kisten, nämlich TNT-Kisten. Diese Explodieren 3 Sekunden nachdem man darauf gesprungen ist. Sie explodieren aber sofort wenn man sie anders attakiert.

Kommen wir mal zu den Levels. Es gibt 3 Inseln und eine menge Typen von Levels. Die meisten sehen so aus, dass du eben durch das Level gehst und dabei an vielen Gegnern und Hindernissen vorbei musst. Es gibt aber auch besondere Levels. Zum einen gibt es diese, wo man in Richtung Kamera vor einem riesigen rollenden Stein wegläuft. Zum anderen kann man in einigen Levels auf einem Wildschwein reiten.

Wie gesagt gibt es 6 Bosskämpfe.
1. Papu Papu, ein großer, fetter und dummer Eingeborener der sich mit einem Stock im Kreis dreht.
2. Ripper Roo, eine Kreuzung aus einem Hund und einem Kenguru, welcher total irre ist und verrückt durch die Gegend springt während um ihn herum TNT Kisten im Wasser schwimmen.
3. Koala Kong, ein fetter, muskulöser Koala der mit riesigen Steinen um sich schmeißt.
4. Pinstripe Potoroo, ein Mafiaboss-Hund, der mit einem Maschinengewehr um sich schießt.
5. Dr.Nitrus Brio, der verrückte Wissenschaftler der zuerst mit Reagenzgläsern schmeißt, dann etwas davon trinkt und somit zu einem grünen Monster mutiert.
6. Dr.Neo Cortex, der letzte Endgegner, welcher mit einer Laserpistole auf dich schießt.

Aber was kann Crash eigentlich alles? Im Grunde beschränkt sich alles auf 3 Sachen: Er kann laufen, hüpfen und sich drehen, also einen Spin-Attack machen.

Die Grafik des Spieles wirkt als einziges Crash Spiel ein wenig veraltet. Die Modelle sind noch relativ undetailliert aber es ist beim besten willen kein Pixelbrei. Für die damalige Zeit war es einfach richtig gut und es wirkt alles ein wenig Retro. Crash wirkt im Gegensatz zu den späteren Spielen etwas unbeweglich da er nicht sehr viel machen kann. Die Levels sind nicht allzu lang, aber vor allem zum Ende hin ziemlich schwer, was ungewöhnlich für ein Crash Spiel ist. Einige Stellen muss man einfach immer und immer wieder probieren weil es echt nicht einfach ist. Da muss man sich nicht wundern dass man teilweise so viele Leben findet, denn diese braucht man wirklich. Es kann passieren dass man einige Male den Continue-Screen sieht. Besonders spaß machen die meisten Levels auch nicht wirklich, da sie teilweise öde und wie gesagt zu schwer sind. Besonders die 2D Levels gehen mir auf den Sack weil die ganz besonders schwer sind. Die Musik ist auch nicht so der brüller, da diese sehr simpel gehalten wird und teilweise nur aus Bongos besteht. Die Endgegner sind alle einigermaßen einfach und nach kurzer Zeit hat man sie durchschaut. Insgesamt ist mir dieses Spiel zu linear, man hat so gut wie gar keine Freiheiten. Die Atmosphäre des Spiel gefällt mir auch nicht so. Es gibt wenige Levels wo man sagt dass diese einen richtig beeindrucken. Besonders die Tempel-, Labor- und Brücken-Level finde ich richtig langweilig. Trotzdem ist es doch irgendwie lustig und manche Levels sind echt klasse, wie die mit dem Wildschwein. Mein Lieblingslevel heißt Toxic Waste, dort ist man in einer Fabrik und es rollen die ganze Zeit Tonnen auf einen zu, die von einem Mafia-Hund geworfen werden. Gut gefallen mir aber die Charaktere, das sind welche an die man sich Erinnert, und man wird fast alle im späteren Verlauf der Serie wieder sehen. Am besten finde ich Pinstripe mit seinem geilen Maschinengewehr, der hat was.

Im Endeffekt muss ich sagen, dass dieses Spiel mich nicht besonders begeistert hat. Wenn es das erste Crash Spiel gewesen wäre dass ich gespielt hätte, hätte ich mir ganz bestimmt nicht die anderen geholt. Doch so war es zum Glück nicht. Es ist ein gutes Spiel, ohne Frage, aber es wirkt nach 12 Jahren irgendwie alt und spaß macht es auch nicht immer. Trotzdem bin ich dankbar dass es dieses Spiel gibt, denn sonst hätte es die genialen Nachfolger nicht gegeben. Für jeden Crash Fan ist es ein muss, für alle die spaß an Jump’n Runs haben ebenfalls. Alle anderen können es sich auf jedenfall mal angucken. Denn obwohl es mir persönlich nicht gefällt, bleibt es trotzdem ein gutes Spiel.




//Gavin Froome//





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